„Mein Vater sagte immer: Ich brauche euch nicht.“

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Mein Vater lebte allein in einem kleinen Haus am Stadtrand. Seit dem Tag, an dem unsere Mutter starb, zogen wir drei Geschwister alle aus.

Mein ältester Bruder lebte in Hamburg. Meine Schwester lebte in München. Und ich arbeitete fast 300 Kilometer von Vaters Haus entfernt.

Jede Woche rief ich an und fragte: „Papa, brauchst du etwas?“

Er antwortete jedes Mal: „Nein, mir geht es gut. Ich brauche nichts.“

Wir schickten ihm Geld, kauften Vorräte für ihn ein und telefonierten ab und zu miteinander. Doch mit der Zeit wurden die Gespräche immer kürzer.

Bis zu jenem einen Abend, an dem ich ihn anrief. Niemand nahm ab. Ich wählte ein zweites Mal seine Nummer. Wieder keine Antwort.

Zum ersten Mal seit Jahren überkam mich eine tiefe Unruhe. Ich beschloss, gleich am nächsten Morgen zu ihm zu fahren.

Doch als ich die Tür öffnete, sah ich etwas, das mich wie erstarrt stehen ließ …

Fortsetzung folgt in Teil 2.

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